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Atemschutzgeräte dienen zum Schutz der Einsatzkräfte vor giftigen Stoffen und vor Sauerstoffmangel. Das Atemschutzgerät ist im Einsatzfall der Luftvorrat des Geräteträgers. Es besteht aus der Trageplatte mit Druckminderer und Hochdruckleitung mit Manometer, der Mitteldruckleitung mit Lungenautomat und der Atemluftflasche. Ist der Luftvorrat fast aufgebraucht ertönt bei 55 bar +/- 5 bar ein nicht zu überhörendes Pfeifsignal, das den Geräteträger darauf hinweist, dass er spätestens jetzt den Rückzug antreten muss. Durch den auf der Trageplatte montierten Druckminderer wird der Hochdruck aus der Flasche auf den Mitteldruck für die Leitung vom Druckminderer bis zum Lungenautomaten reduziert. Der Lungenautomat gibt die Luft dann je nach Bedarf an den Geräteträger ab. Unterschieden werden grundsätzlich Überdruck- und Normaldruckgeräte. Der Unterschied liegt im Lungenautomat. Beim Überdruckgerät sorgt der Lungenautomat für einen kontinuierlichen Überdruck in der Maske, um ein Eindringen von Schadstoffen bei kleineren Undichtigkeiten zu verhindern. Verwendet werden als Luftflaschen 200 bar und 300 bar Flaschen. Bei einem 200 bar-Gerät sind in der Regel 2 Flaschen mit einem Füllinhalt von je 4 l verbaut. Der vorhandene Luftvorrat lässt sich errechnen. Allerdings muss man bei Drücken über 200 bar einen Korrekturfaktor einrechnen, da sich hier die komprimierte Luft anders verhält. Es werden 10 % abgezogen. 200 bar-Gerät mit 2x 4 l-Flasche: 2 x 4 l x 200 bar = 1600 l Die Verbindung zwischen Atemschutzgerät und dem Geräteträger stellt die Atemschutzmaske dar. Auch hier besteht ein Unterschied zwischen Überdruck- und Normaldruckmasken. Die Überdruckmaske hält hier den durch den Lungenautomaten erzeugten Überdruck. Rüstet sich der Geräteträger aus, setzt er die Maske auf und führt dann eine Dichtprüfung durch, um sicherzugehen, dass die Maske korrekt sitzt. Alle Atemschutzgeräte und Masken müssen regelmäßig geprüft sowie nach jedem Gebrauch gereinigt, desinfiziert und geprüft werden. Dies geschieht in der Atemschutzwerkstatt in der Feuerwache am Hallplatz. All dies muss durch einen ausgebildeten Atemschutzgerätewart erfolgen. Hierzu muss der Gerätewart einen Lehrgang an einer Feuerwehrschule und regelmäßige Fortbildungen bei den Herstellern besuchen. |
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| Überdruckgeräte | |
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| Normaldruckgeräte | |
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| Überdruckmasken | |
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| Normaldruckmasken | |
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| Atemschutzüberwachung |
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Die Atemschutzüberachung wird bei der Feuerwehr Hof durch ein elektronisches System unterstützt. Die Checkboxx 5+1 der Firma Pölz ermöglicht die Überwachung von bis zu sechs Trupps. Jeder der Trupps kann hier aus max. 3 Personen bestehen. Für die Überwachung verfügt jeder Atemschutzgeräteträger über einen Transponder (auf dem Bild auf der Überwachung), der zu Beginn des Einsatzes eingelesen wird, für externe Kräfte stehen Gastchips zur Verfügung. Die Trupps können in "auf Bereitschaft" oder "im Einsatz" geloggt werden die Darstellung erfolgt optisch im Display), außerdem wird das verwendete Atemschutzgerät (200 bar / 300 bar) eingegeben. Nach dem ein Trupp auf "im Einsatz" gebucht wurde, erfolgt die regelmäßige Warnung zur Druckabfrage. Nach dem Einsatz müssen die Geräteträger wieder ausgeloggt werden! Nach dem Einsatz können die Daten dann ausgelesen und archiviert werden. |
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