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Der Samstagmorgen begann mit der Erkenntnis, dass am gesamten Tag mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit - sprich Regen - zu rechnen war. Eine erste Attraktion an diesem Tag waren die Duschmöglichkeiten. Neben "normalem" Duschen in der Eichendorffschule bestand auch die Möglichkeit im Duschzelt des Dekontaminationsplatzes für Personen der Hofer Wehr zu duschen. Dies wurde auch gut angenommen. Nach dem Frühstück begann dann die Aufteilung der Gruppen für die Besuche und Besichtigungen verschiedener Einrichtungen. Das Programm war breit gefächert, so waren die verschiendenen Stationen:
- Hochwasserpumpe THW Naila
- Rettungshundestaffel des BRK
- Dekon-Platz der FF Hof
- Besichtigung der Feuerwache Hof
- Besichtigung der Polizeiinspektion Hof
- Besichtigung der Firma WILO/EMU
- Besichtigung des Flughafens Hof-Plauen
- Besichtigung und Führung durch Rathaus und das Hofer Museum
Währenddessen wurden am Lagergelände noch neuere Fahrzeuge von Feuerwehren präsentiert, so z.B. die HLF 20/16 der Feuerwehren aus Töpen und Köditz, die DLA(K) 23/12 der Feuerwehr Münchberg, sowie das TLF 20/40 SL der Hofer Wehr.
Nachdem schließlich alle Gruppen wieder am Zeltplatz waren, fand das gemeinsame Mittagessen statt.
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Der für den Nachmittag angedachte Leistungsmarsch, der vom Zeltplatz erst Richtung Köditz und dann über Wölbattendorf wieder zum Zeltplatz zurückführen sollte, fiel sprichwörtlich ins Wasser. Aufgrund des störmenden Regens entschied man sich in der Vorbereitungsphase dafür, den Marsch in abgespeckter Form in den Räumlichkeiten der Feuerwache am Hallplatz durchzuführen. Nach einer kurzen Übergangs- und Aufbauphase konnte ein Großteil der Stationen in der Wache aufgebaut werden. Die Feuerwehranwärterinnen und Feuerwehranwärter wurden mit Mehrzweck- und Mannschaftstransportfahrzeugen vom Zeltplatz zur Wache und zurückgefahren. So konnten man die Jugendlichen trotz des schlechten Wetters gut beschäftigen und dank der Gaudi-Stationen kam auch der Spaß nicht zu kurz. An den Stationen waren folgende Übungen zu absolvieren:
- Testfragen
- Saugleitung kuppeln
- Brustbund am Partner
- Zielwurf mit der Feuerwehrleine
- Schlauchkegeln
- Spaghettibrett
- Tischtennisball durch einen B-Schlauch drücken
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Nachdem alle Jugendlichen wieder am Zeltplatz zurück waren, gab es wieder die Möglichkeit am Dekonplatz oder in der Eichendorffschule zu duschen, bevor das Abendessen auf dem Plan stand. Im Laufe des Abends stand dann noch das Lagerfeuer an, welches dank des nachlassenden Regens auch stattfinden konnte. In eher kleiner Runde saßen manche Betreuer und Jugendliche bis in die frühen Morgenstunden und genossen die Wärme und die gemütliche Lagerfeueratmosphäre. Am nächsten Morgen begann der Tag wieder mit dem Frühstück und den gewohnten Duschmöglichkeiten. Schon danach begannen die ersten Wehren mit den Aufräum- und Abbauarbeiten der Zelte, was aufgrund des Wetters auch verständlich war. Der Sonntagvormittag begann mit dem obligatorischen Zeltgottesdienst. Gemeinsam mit Pfarrer Grell von der Kreuzkirche und Pastoralreferent Göller von St. Konrad feierten alle gemeinsam diesen ökumenischen Gottesdienst. Unterstützt wurden die beiden Geistlichen von Jugendlichen und Aktiven der Feuerwehr Hof und von einer hervorragenden 7-Mann-Band, die jedoch noch keinen Namen für sich gefunden hat. Die Darbietungen der Band wurde mit viel Beifall belohnt. Im Anschluss daran ging es nahtlos mit der Abschlussveranstaltung weiter. Im Beisein von stellv. Landrat Lommer wurden zuerst drei Ehrungen für verdiente „Jugendfeuerwehrler“ überreicht. Aus den Händen von KBM Rüdiger Lang erhielten für den Landkreis Hof der Jugendwart der Feuerwehr Selbitz Daniel Friedrich und KBM Thomas Dick, langjähriger Mitorganisator der Kreisjugendfeuerwehrtage, die Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Oberfranken. Martin Engelbrecht, stellv. Stadtjugendfeuerwehrwart und der Hauptorganisator dieses Kreisjugendfeuerwehrzeltlager 2011, erhielt die gleiche Auszeichnung für die Stadt Hof aus den Händen von SBR Peter Leupold. Dann kam der Höhepunkt der Abschlussveranstaltung. Nachdem alle jugendlichen Teilnehmer ihr Erinnerungsgeschenk, einen Kaffeetopf mit dem Zeltlagerlogo, erhalten hatten, war es endlich soweit. Die Siegerehrung der „Ausbildungswanderung“ vom Samstagnachmittag stand auf dem Programm. Den 3. Platz erreicht dabei die Gruppe 11 mit Jugendlichen aus den Feuerwehren Oberkotzau, Carlsgrün, Feilitzsch und Wüstenselbitz. Die Gruppe 31 mit Teilnehmern aus Naila, Straßdorf, Issigau und Hof erkämpfte sich den 2. Rang. Als Sieger ging die Gruppe 35, überraschenderweise eine Dreiergruppe, hervor. Die Mannschaft bestehend aus Jugendlichen der Feuerwehren Köditz, Straßdorf und Issigau konnte, ebenso wie die beiden anderen Gruppen, einen etwas anderen Pokal aus den Händen von Stadtjugendfeuerwehrwart Gerd Schmidt in Empfang nehmen. Das gemeinsame Mittagessen am Sonntag war die letzte gemeinsame Aktivität, danach begann die Abreise der ersten Wehren. Sehr schnell leerte sich der Zeltplatz und es blieben nur die Hofer Kameraden übrig, die natürlich noch einiges zu tun hatten. So endete der Tag für sie erst gegen 19 Uhr und auch in den nächsten Tagen blieb noch genug Arbeit übrig.
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Abschließend möchten wir uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern, Sponsoren und natürlich allen Helfern für das trotz schlechten Wetters doch gelungene Zeltlager bedanken. Ein weiterer Dank gilt auch den Feuerwehren Köditz und Rehau, sowie der Löschgruppe Moschendorf, die uns alle tatkräftig bei der Durchführung des Leistungsmarsches unterstüzten. Ganz besonders ist auch der Feuerwehr Selbitz zu danken, die uns ebenfalls beim Marsch, aber auch schon im Vorfeld, wie beim Aufbau des Versorgungszeltes unterstützte. Außerdem standen uns die Kameraden schon vorher mit Rat und Tat zur Seite, da sie ja selbst schon Ausrichter des Zeltlagers waren und uns so wertvolle Tipps geben konnten.
Letztlich den Verantwortlichen und Akteuren anderer Organisationen, Behörden und Firmen ein besonderer Dank für die Führungen und Erklärungen bei den Exkursionen am Samstagvormittag.
Vielen herzlichen Dank an Alle!
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