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Am 19.02. startete mit der ersten Atemschutzfortbildung 2011 der Durchlauf für dieses Jahr. Wieder hat man ein vielfältiges Programm mit abwechslungsreichen Unterrichtsthemen zusammengestellt. Die jährliche Atemschutzfortbildung ist nach FwDV 7 genauso vorgeschrieben, wie der jährliche Durchgang durch eine anerkannte Atemschutzübungsstrecke. So wird die Fortbildung in Hof in der Regel an sechs Samstagen (dreimal im Frühjahr / dreimal im Herbst) ausgerichtet, da somit kleinere Gruppengrößen möglich sind! |
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Zu Beginn des Tages fuhr man gemeinsam zum HOFlaHOPP (sog. Indoor-Spielplatz). Dort wurden wir gegen 08:45 Uhr bereits von Geschäftsführer Wolfgang Rausch erwartet. Nach einer Begehung und Besichtigung der Örtlichkeiten wurde das Gebäude mit den beiden Wärmebildkameras durchsucht. Das Bild der Bullard-Wärmebildkamera wurde hier zur besseren Erklärung auf einen Beamer übertragen. Mit dieser Übung sollte gezeigt werden, welche der verbauten Materialien die Körperwärme der Besucher abschirmen und somit ein Auffinden im verrauchten Objekt erschweren. Vor allem in Bezug auf Kinder ist dies interessant, da sich diese bei Gefahr häufig verstecken und so das Auffinden erschweren. |
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| Nachdem wir im HOFlaHOPP fertig waren, ging es weiter zum Caritas Alten- und Pflegeheim Kolpingshöhe. Auch dort wurden wir bereits von Einrichtungsleiter Werner Apfelbacher und den beiden Haustechnikern erwartet. Nach einer kurzen Begrüßung wurde uns der Umgang mit den Pflegebetten erklärt, um im Notfall die richtigen Handgriffe zu kennen. Gerade die seitlichen Gitter erfordern bei einigen Betten etwas Vorkenntnis, wie sich bereits im letzten Jahr bei der Einsatzübung im Bischof-Meiser-Haus gezeigt hat. Auch die von dieser Übung erstmals getesteten Matratzenunterlagen wurden uns im Caritas-Heim ausführlich erklärt, da in Hof die ersten Planungen laufen, diese in einigen Heimen zu beschaffen. Mit diesen Unterlagen ist eine relativ schnelle Rettung von bettlägerigen Patienten möglich ohne diese erst umbetten zu müssen. An der Unterlage sind hierzu Gurte angebracht, mit denen die Person auf der Matratze fixiert wird. Weiterhin sind Zug- und Trageschlaufen angenäht. Selbst Treppen stellen hier kein Hindernis dar. | |||||
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Besonderer Wert wurde von der Heimleitung auf den Umgang mit den Betroffenen und deren Betreuung gelegt. Nachdem jeder Teilnehmer den Umgang mit Bett und Matratzenunterlage ausführlich geübt hatte, wurden wir noch auf weitere vorhandene Besonderheiten von Betten in der Einrichtung hingewiesen. Anschließend folgte eine von der Einrichtung gesponserte Brotzeit, die wir im Speiseraum zu uns nahmen. Als nächstes stand dann eine Begehung und Besichtigung der Einrichtung auf dem Plan. Hier wurde auch auf die trockene Steigleitung eingegangen und die Einspeisestelle besichtigt. Der folgende Programmpunkt auf dem Tagesplan führte uns zum Sana Klinikum Hof. Hier stand die Besichtigung der Feuerwehraufzüge an.
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Dort angekommen wurden wir von einem der Haustechniker empfangen. Zuerst zeigte man die Standorte der beiden Aufzüge an, um uns eine ungefähre Orientierung in dem Gebäudekomplex zu ermöglichen. Anschließend wurden die Besonderheiten der Aufzüge im Normal- und im Feuerwehrbetrieb erläutert. Da es auch zwischen den beiden verbauten Aufzügen Unterschiede gibt, führte man mit beiden "Testfahrten" durch. Als wir hiermit fertig waren, fuhren wir zur Feuerwache am Hallplatz zurück, wo noch eine Stationsausbildung stattfand. Besprochen wurden die neuen Ex- und Gasmessgeräte, Hohlstrahlrohre, sowie die unterschiedlichen Atemschutzgeräte. Dies mag nach Standardwissen klingen, doch die vorhandene Gerätevielfalt - sowohl bei den Hohlstrahlrohren, als auch bei den Atemschutzgeräten - erfordert eine ständige Beschäftigung mit dieser Materie. |
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Nachdem mittlerweile die Mittagszeit gekommen war, war auch Zeit fürs Mittagessen. Auf dem Speiseplan stand dieses Jahr Schnitzel und Kartoffelsalat. Gestärkt packten wir unsere Ausrüstungsgegenstände und besetzten das Löschgruppenfahrzeug, um die abschließenden Einsatzübungen durchzuführen. Diese führten uns wieder ins Alten- und Pflegeheim auf der Kolpingshöhe. Besonderer Wert lag wie immer auf der richtigen Anwendung des erlernten Wissens. Nach Abschluss der Übung folgte eine kurze Besprechung und eine Begehung der Räumlichkeiten unter "Normalumständen". Als dann alle Fragen geklärt waren, fuhren wir zurück zur Feuerwache und bestückten das Fahrzeug. Gegen 15:30 Uhr endete dieser wieder sehr lehrreiche Tag und wir begaben uns in das verdiente Restwochenende. |
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Besonderer Dank gilt diesmal:
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